Vermarktung
Home Staging vs. Virtual Staging: Was lohnt sich wann?
10. Mai 20268 Min Lesezeit
Leere Räume verkaufen sich messbar schlechter als möblierte. Die Frage ist also nicht ob Sie staging machen, sondern wie.
Klassisches Home Staging
Echte Mietmöbel werden in die Wohnung gebracht, professionell platziert, fotografiert – und nach Verkauf wieder abgebaut.
- Kosten: 2.500–7.000 € für eine 3-Zi-Wohnung (4–8 Wochen Mietzeit)
- Aufwand: 2 Tage Auf- und Abbau, Möbel-Transport, Termin-Logistik
- Vorteil: Besichtigungstermine wirken einladend – Interessenten erleben das Wohngefühl live
Virtual Staging
Die leeren Räume werden fotografiert und in der Postproduktion fotorealistisch digital eingerichtet.
- Kosten: 49–99 € pro Bild, typisch 5–8 Bilder pro Objekt
- Aufwand: 0 – passiert nach dem Fototermin
- Vorteil: Exposé und Portal-Listings wirken sofort hochwertig, Besichtigungen werden gezielter
- Nachteil: Vor Ort steht der Raum weiterhin leer
Welche Variante passt wann?
- Premium-Objekt > 800.000 €: echtes Home Staging meist sinnvoll
- ETW < 500.000 €: Virtual Staging fast immer ausreichend
- Bauträger-Erstvermarktung: Virtual Staging plus Musterwohnung
- Vermietungs-Exposé: Virtual Staging
Wichtig: Virtual Staging muss im Exposé transparent gekennzeichnet werden („digital möbliert" / „Visualisierung"). Sonst drohen Abmahnungen.
